Ampertour 2018

       28. Juli 2018  |  Michael Müller  |  Amper (Ammersee)

 

 

Seit mehreren Jahren ist die sogenannte "Ampertour" fester Bestandteil des Ausflugsprogramms des 3. Löschzugs aus KF-Neugablonz.
 
Am 28.07.2018 war es soweit, die lang ersehnte und über Wochen geplante Floßfahrt auf der Amper konnte beginnen. Um 10:00 Uhr trafen sich die Kameradinnen und Kameraden des 3. Zuges mit ihren Familienmitgliedern bei herrlichem Sommerwetter an der Wache 2 in Neugablonz.
 
Nach dem Verladen der Ausrüstung (2 ausgemusterte Rettungsinseln und zwei Schlauchboote samt flüssiger Verpflegung) ging es von dort aus mit mehreren Fahrzeugen los in Richtung Wasserwachtstation Grafrath. Die Amper beginnt ihren ruhigen Lauf als Ausfluss des Ammersees. Im weiteren Verlauf folgt das Ampermoor mit seinen versteckten Badestellen bis nach Grafrath, wo unser nächster Treffpunkt war.
 
Nach dem Ausladen wurden die Rettungsinseln und Schlauchboote aufgepumpt und zu Wasser gelassen. Das Material und die Teilnehmer wurden aufgeteilt und das Vergnügen konnte beginnen. Insgesamt nahmen 14 Erwachsene, 4 Kinder und ein (Rettungs-) Hund an der Tour teil. Die zunächst ruhige Strömung und das sonnige Wetter lud sofort zum Baden und Planschen ein. Das warme Wasser der Amper sorgte dafür, dass die Kinder fast ständig im Wasser waren und auch die Erwachsenen blieben auf den nächsten Kilometern nicht trocken.
 
Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichten wir das alte Wehr in Schöngeising (Das Schöngeisinger Wehr ist das zweitälteste Laufwasserkraftwerk Bayerns - Betrieb seit 1892.) An dieser Stelle müssen alle Boote aus dem Wasser und das Wehr muss rechts umgangen werden. Nach einer hinterhältigen Umgehung (Dank der Erkundung von unserem Zugführer Otti Venus) des dort vorherrschenden Staus an Booten und Menschen erreichten wir gegen ca. 14:30 Uhr den Biergarten von Schöngeising. Hier waren bereits im Voraus Tische durch einen ortsansässigen Bundeswehr-Kameraden für uns reserviert. Das Paddeln und Baden hatte bei allen für einen großen Appetit gesorgt, daher war es höchste Zeit für eine Stärkung.
 
Nach der ausgiebigen Pause wurden die Rettungsinseln und Boote wieder zu Wasser gelassen und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Vorbei an prächtigen Villen und eindrucksvollen Landschaften entlang der Amper erreichten wir die spritzige und einzige Stromschnelle auf unserer Tour. Prompt blieb das Führungsboot in der Stromschnelle stecken und erneut musste unser Zugführer unter Einsatz seines Lebens das Schlauchboot freiziehen.
 
Gegen ca. 19:00 Uhr erreichten wir unseren Endpunkt auf Kilometer 87,8 an der linksseitigen Ausstiegsmöglichkeit (Klosterstraße) in Fürstenfeldbruck. Ohne große Schwierigkeiten und deshalb ideal für uns Anfänger haben wir auf unserem Teilstück insgesamt eine Strecke von 11,5 km zurückgelegt. Diese Strecke ist gemäß der einschlägigen Meinung der Insider eine der landschaftlich reizvollsten der Amper.
 
Nach dem Verladen der Ausrüstung fuhren wir mit den Fahrzeugen zurück nach Kaufbeuren in die Wache 2 in Neugablonz. Das Material wurde wieder auseinander gefieselt und ein wunderschöner Tag im Kreis der Kameraden und Familien ging zu Ende.
 
Alle Teilnehmer waren von dem Ausflug so begeistert, dass schon jetzt beschlossen wurde, die Ampertour 2019 in jedem Fall wieder stattfinden zu lassen.
 

Bilder des Ausflugs:

  

  

 

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